klar

Verfahrensregister und Verfahrensverzeichnis für den nicht öffentlichen Bereich

Vor Inbetriebnahme hat grundsätzlich jedes Unternehmen, das die automatisierte Verarbeitung von personenbezogenen Daten in einem automatisierten Verfahren vornimmt, für jedes von ihm betriebene Verfahren ein Verfahrensverzeichnis zu erstellen und aktuell zu halten.
Die Meldepflicht entfällt, wenn

  • die verantwortliche Stelle einen Beauftragten für den Datenschutz bestellt hat

oder
  • die verantwortliche Stelle die personenbezogenen Daten nur für eigene Zwecke erhebt, verarbeitet oder nutzt und in der Regel höchstens 9 Personen ständig mit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung beschäftigt werden.

Das Verfahrensverzeichnis dient als Prüfunterlage und wird entsprechend zusammen gefasst in das Verfahrensregister durch die Aufsichtsbehörde aufgenommen. Um Transparenz und Auskunftsfähigkeit zu erreichen, werden weite Teile dieser vorgenannten Verzeichnisse auf Antrag der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt gem.§ 38 Abs. 2 BDSG.

Verfahrensregister gem. § 4d Abs. 1 i.V.m. § 4e S. 1 Nr. 1-8 BDSG bei der Aufsichtsbehörde (LfD) (Meldepflicht)

Verfahrensverzeichnis gem. § 4g Abs. 2. S. 1 i.V.m. § 4e S.1 BDSG durch den betrieblichen Datenschutzbeauftragten (DSB)

Downloads

  1. Ausfüllhinweise für die Erstellung eines Verfahrensverzeichnisses
  2. Verfahrensverzeichnis
  3. Orientierungshilfe Verfahrensverzeichnis


Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen
Prinzenstraße 5
30159 Hannover
Telefon 0511 120-4500
Fax 0511 120-4599
E-Mail an Ansprechpartner schreiben
zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln