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Bewerbungen

Als Rechtsgrundlage für die Verarbeitung von Daten im Rahmen von Bewerbungsverfahren findet § 88 Abs. 1 Niedersächsisches Beamtengesetz (NBG), ggf. i. V. m. § 24 Niedersächsisches Datenschutzgesetz (NDSG), Anwendung.

Ausschreibungen und Fragebögen für Einstellungsverfahren sollten klare Anforderungsprofile in Bezug auf die ausgeschriebene Stelle (Art der auszuübenden Tätigkeit, Einordnung in den Arbeitsablauf) aufweisen.

Nach den datenschutzrechtlichen Grundsätzen der Datenvermeidung bzw. -sparsamkeit darf der Dienstherr nur die Daten im Bewerbungsverfahren verlangen, deren Kenntnis erforderlich ist, um die Eignung der Bewerberinnen und Bewerber feststellen zu können.

Die Übersendung von Bewerbungsfotos oder die Angabe von Hobbies sind freiwillige Entscheidungen der Bewerberinnen und Bewerber.

Um das Auswahlverfahren für die Bewerberinnen und Bewerber transparent zu gestalten, ist auf besondere Einstellungsvoraussetzungen bereits so früh wie möglich hinweisen (Stellenausschreibung, Merkblätter, etc.). Die Bewerberinnen und Bewerber können sich dann bereits im Vorfeld des Einstellungsverfahrens überlegen, ob sie für die gestellten Anforderungen in Frage kommen und ob sie bereit sind, sich diesem Auswahlverfahren zu unterziehen.

Grundsätzlich sollten die Bewerberinnen und Bewerber bereits folgende Vorabinformationen erhalten:

  • Welche Bewerbungsdaten in welcher Form (evtl. elektronisch) erfasst und gespeichert werden,
  • wem die Bewerbungsdaten zur Verfügung gestellt werden,
  • nach welchen Merkmalen ggf. eine Auswertung erfolgt,
  • wann die Bewerbungsdaten gelöscht und die Bewerbungsunterlagen vernichtet werden und
  • welche Stelle für die Datenverarbeitung verantwortlich ist.


Stand: 16.03.2015


Die Landesbeauftragte für den Datenschutz Niedersachsen
Prinzenstraße 5
30159 Hannover
Telefon 0511 120-4500
Fax 0511 120-4599
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